Teamfoto Power Platform
27. November 2025
Update: 27. November 2025

Wir feiern über 100 Power Platform Kunden

Wieder ein Meilenstein erreicht! In nur sechs Jahren haben wir mehr als 100 Unternehmen mit Lösungen auf Basis der Microsoft Power Platform unterstützt. Was das über unsere Arbeitsweise aussagt, wo die Power Platform heute zum Einsatz kommt, und was das mit Teamkultur zu tun hat, darüber sprechen wir mit unserem Kollegen Harald Tingelhoff, Director Business Development.

Über 100 Kunden – Glückwunsch! Was bedeutet dieser Meilenstein?

Harald Tingelhoff: Er ist für uns als Power Platform Dienstleister vor allem ein sehr, sehr starker Vertrauensbeweis. Über 100 Kunden zeigen deutlich, dass unser Ansatz „Democratizing IT, Democratizing Application Development“ kombiniert mit klarer IT-Governance vielfältig funktioniert.

Wir starten fast immer mit einem inspirierenden Envisioning Workshop. Hier analysieren wir Prozesse, identifizieren erste Ansatzpunkte und entwickeln innerhalb weniger Tage einen Proof of Concept (PoC) – oder sogar ein Minimum Viable Product (MVP) innerhalb weniger Wochen. Die meisten Kunden sind positiv überrascht, welchen Nutzen man innerhalb so kurzer Zeit stiften kann. Danach skalieren wir strukturiert und behalten dabei besonders die Aspekte Governance, Enablement und Wiederverwendbarkeit im Blick.

Unsere Kunden freuen sich über die Verringerung von manuellen, repetitiven und „stupiden“ Arbeiten, über eine höhere Datenqualität und schnellere Durchlaufzeiten. Und das nicht nur mit einem Leuchtturmprojekt, sondern dank der Citizen Developer – so nennt Microsoft Mitarbeitende mit großem Prozess-Know-how, aber wenig Kenntnissen in der IT-Entwicklung – nachhaltig in der gesamten Organisation.

Dank unserer Erfahrung aus vielen Projekten verfügen wir heute über eine umfangreiche Template-Bibliothek, von Genehmigungs Workflows über Formular Apps bis hin zu Vorlagen für Data Loss Prevention(DLP), Environment Strategien und ALM Pipelines. Diesen riesigen Erfahrungsschatz wissen unsere Bestands- und natürlich auch Neukunden zu schätzen.

In welchen Branchen setzt ihr die Power Platform ein?

Harald Tingelhoff: Die Plattform ist branchenagnostisch – gerade darin liegt ihre Stärke. Unsere Kunden kommen aus den unterschiedlichsten Branchen, vom Anlagenbau über die Lebensmittelindustrie bis hin zu Transport und Logistik. Die Muster ähneln sich jedoch oft: In der Fertigungsindustrie geht es häufig um Instandhaltung, Prüfungen und Shopfloor‑Transparenz. In regulierten Branchen steht Compliance im Fokus – inklusive Rollen‑/Rechte‑Modellen und Protokollierung. Im Handel dominieren Filialprozesse, Bestandsführung und Qualitätssicherung. In der Verwaltung dreht sich viel um digitale Anträge und Genehmigungen. Wir übersetzen diese Muster in wiederverwendbare Templates und passen sie an das jeweilige Kundenunternehmen an.  So erhält jeder Kunde eine maßgeschneiderte Lösung, die zu 100% zu seinem Business passt. Hier finden Sie ausgewählte Power Platform Projekte im Überblick.

Einsatz Power Platform nach Branchen

Was unterscheidet Arineo von anderen Power Platform Dienstleistern?

Harald Tingelhoff: Wenn ich den Markt richtig beobachte, fallen mir immer wieder drei Punkte auf.

  • Erstens haben wir sehr stabile, interdisziplinäre Teams mit festen Ansprechpersonen. Wir begleiten nicht nur die erste App, sondern den gesamten Prozess von der Vision über Implementierung, Coaching und Rollout bis zur Skalierung. Da gibt es keine Lücken.
  • Zweitens das Enablement: Wir geben den Kundenteams unser Wissen weiter, richten das Center of Excellence nach Best Practice ein, definieren DLP‑Policies, Rollen, Solution‑Layering und CI/CD – und schulen sowohl die Citizen Developer als auch die Dev-Experten. Unser Ziel ist immer „Hilfe zur Selbsthilfe“. Wir möchten Wissen vermitteln, damit die Citizen Developer bei unseren Kunden möglichst selbstständig mit der Power Platform arbeiten können.
  • Drittens: Standards statt Einzelfall. Wir bringen fertige Templates und Best Practices mit – etwa Vorlagen für Genehmigungsprozesse, App‑Starterkits, ein Designsystem für UI/UX und Prüflisten für Qualität und Sicherheit. Das beschleunigt die Entwicklung, reduziert Risiken und senkt die Betriebskosten.

Wie arbeitet das Power Platform Team?

Harald Tingelhoff: Unser Power-Platform-Team arbeitet in kleinen, stabilen Squads mit klaren Verantwortlichkeiten. Pairing, Code‑Reviews mittels Rubber-Duck-Debugging, monatliche Tech‑Sessions und wöchentliche Communities of Practice sind bei uns etablierter Standard. Wichtig ist uns eine offene Arbeitsatmosphäre: wertschätzend, kollegial, auf Augenhöhe. Bei uns lernen Menschen, Verantwortung zu übernehmen und kreativ zu gestalten. Davon profitieren auch unsere Kunden unmittelbar.

Wohin geht die Reise?

Harald Tingelhoff: Wir sehen drei große Felder: Erstens, natürlich KI. Wir arbeiten seit Gründung von Arineo 2019 mit Künstlicher Intelligenz – und das nicht erst seit dem ChatGPT-Hype. Mittlerweile nutzen wir verstärkt Copilot Studio und Azure AI Foundry mit Agents, um den Arbeitsalltag in unterschiedlichsten Abteilungen unserer Kunden zu vereinfachen.

Zweites: Process Mining. Bevor wir automatisieren, schauen wir mit Process Mining genau hin: Wo klemmt es, wo bringt Automatisierung den größten Hebel? Wo ist der ROI am größten?

Und last but not least sind Governance, Security und Compliance als Basis für kontrolliertes Wachstum entscheidend. Dazu setzen wir auf das Center of Excellence (CoE) und strategische Skalierung.

Harald Tingelhoff

„Unser Ziel bleibt dasselbe wie bei unseren über 100 bestehenden Kunden, mit denen wir bereits erfolgreich zusammengearbeitet haben: Wir wollen die digitale Transformation in jede Abteilung und in jede Branche bringen und damit schnelle spürbare Entlastungen hervorrufen – zuverlässig und problemlos skalierbar.“

Harald Tingelhoff, Director Business Development

Mit der Power Platform starten

Innovate with Low Code! Sie wollen einen optimalen Start in Ihr Power Platform Projekt? In unserem Envisioning Workshop lernt Ihr Team anhand eines Beispiels aus Ihrem Unternehmen, wie Prozesse mit der Power Platform digitalisiert werden – ganz praxisnah und mit Fokus auf Wissensvermittlung. Der Clou: In der Regel übernimmt Microsoft die Kosten des Workshops für Sie.

Ariane Mühlethaler

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