Mit der Arineo Stiftung trägt Arineo das eigene Verständnis von verantwortungsvollem Wirtschaften gezielt über das eigene Unternehmen hinaus. Die Stiftung setzt sich für die Förderung und Verbreitung von Employee Owned Companies ein – Unternehmen im Verantwortungseigentum ihrer Mitarbeitenden. Damit macht die Arineo Stiftung ihren Zweck sichtbar: Die im Unternehmen gelebten Werte sollen auch über Arineo hinaus Wirkung entfalten.
Von der eigenen Praxis zur gesellschaftlichen Verantwortung
Arineo selbst ist als Unternehmen in Mitarbeitendenhand gegründet worden und folgt dem Prinzip des Verantwortungseigentums. Die Erfahrungen aus dem Aufbau und der Umsetzung dieses Modells prägen das Engagement der Stiftung. Ziel ist es, Unternehmensstrukturen zu stärken, die auf langfristige Stabilität, Unabhängigkeit und echte Mitbestimmung ausgerichtet sind – jenseits kurzfristiger Renditeinteressen.
Was Employee Owned Companies auszeichnet
Employee Owned Companies lösen Unternehmen dauerhaft vom Einfluss externer Anteilseigner und verankern Entscheidungen dort, wo ihre Auswirkungen spürbar sind. Klare, rechtlich abgesicherte Leitungs- und Entscheidungsstrukturen sorgen dafür, dass Mitbestimmung nicht nur kulturell gewollt ist, sondern verlässlich funktioniert.
Im Mittelpunkt steht ein Wirtschaften mit langfristiger Perspektive. Es schafft Stabilität, sichert Arbeitsplätze und stärkt die Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen.
„Employee Owned Companies stellen den langfristigen Erfolg über kurzfristige Rendite – das macht sie so zukunftsfähig.“
Wibke Jellinghaus, Vorsitzende der Arineo Stiftung
Verantwortungseigentum aus der Praxis gedacht
Die Praxis bei Arineo macht deutlich, wie wichtig ein klarer Rahmen für gemeinsames unternehmerisches Handeln ist. Wenn Verantwortung strukturell verankert ist, können Mitarbeitende Entscheidungen mittragen und das Unternehmen aktiv mitgestalten – nicht als Ausnahme, sondern als Prinzip. Diese Erfahrungen prägen die inhaltliche Ausrichtung der Stiftung.
Wie die Arineo Stiftung wirkt
Die Arineo Stiftung unterstützt den Ansatz von Employee Owned Companies sowohl praktisch als auch in der öffentlichen Vermittlung. Sie begleitet Initiativen, fördert den Austausch zwischen Engagierten und macht Verantwortungseigentum sichtbarer. Besonders für Unternehmen, die ihre Unabhängigkeit sichern oder eine Nachfolge neu denken möchten, eröffnet dieses Modell eine tragfähige Alternative.
Wissen teilen, Austausch fördern, Wirkung entfalten
Um diese Entwicklung voranzubringen, setzt die Stiftung auf Wissenstransfer und Vernetzung. Fachvorträge, Diskussionsformate, Beratungen und die Unterstützung von Neugründungen tragen dazu bei, das Modell weiterzuverbreiten. So nutzt sie die Erfahrungen vom Aufbau und der Ausgestaltung einer Employee Owned Company bei Arineo, um sie aktiv in den gesellschaftlichen Diskurs einzubringen – und zeigt, dass Wirtschaften in Mitarbeitendenhand nicht nur ein Wert, sondern ein belastbares Zukunftsmodell ist.
Sie wollen mehr über die Stiftung wissen?
Wenn Sie weitere Informationen zur Stiftung wünschen, finden Sie diese auf der folgenden Seite: