Mitarbeitendenstory

Daniel

Verantwortung leben, Kultur prägen: Daniels Weg, Dinge zu bewegen

Daniel bewegt sich mühelos zwischen zwei Welten. In der einen begleitet er Kunden durch komplexe Projekte, in der anderen denkt er im Präsidium des Mitarbeitendenvereins bzw. der Stiftung über die Zukunft von Arineo nach. Beides fordert ihn, beides erfüllt ihn.
„Ich bin wohl ein kleiner Workaholic, perfektionistisch und leicht durchgeknallt“, sagt er – und lacht. Für ihn ist klar: Beratung und Beteiligung schließen sich nicht aus. Sie sind zwei Seiten derselben Verantwortung.

Zwischen Projekten und Beteiligung – das Beste aus zwei Welten

In seiner Rolle als Berater liebt Daniel das Abwechslungsreiche. Kein Projekt gleicht dem anderen, ständig gibt es neue Menschen, neue Themen, neue Herausforderungen. „Ich mag’s nicht, fünf Jahre beim gleichen Kunden zu sitzen. Da brauche ich einfach mal Tapetenwechsel“, erzählt er.

Diese Dynamik treibt ihn an – genauso wie das Miteinander im Team. Daniel schätzt offene Worte und Kolleg:innen, die mitdenken. Ehrlichkeit gehört für ihn zum Berufsalltag: Wenn er überzeugt ist, dass ein Ansatz nicht funktioniert, spricht er das offen an. Nicht, um zu provozieren, sondern weil er überzeugt ist, dass gute Beratung nur auf Augenhöhe funktioniert.

Daniel Jocks Mitarbeitenden Story

Reingewachsen ins Präsidium

Sein Engagement im Präsidium des Mitarbeitendenvereins begann unspektakulär – mit einer einfachen Frage: „Willst du dich aufstellen lassen?“ Daniel zögerte kurz, ließ sich überzeugen und wurde schließlich gewählt. Ein Vertrauensbeweis, der ihn berührte – und herausforderte. „Ich hatte von Stiftungsarbeit null Ahnung, bin kein Zahlenmensch“, erinnert er sich. „Aber im Team merkt man schnell: Jede:r bringt etwas anderes mit – und genau das macht’s stark.“
Was für ihn als Experiment begann, wurde zu einem wichtigen Teil seines Arbeitslebens. Heute ist das Engagement für ihn selbstverständlich – ein Ausdruck davon, Verantwortung wirklich zu leben.

Der Spagat – und was dabei hilft

Beratung und Präsidium unter einen Hut zu bekommen, war anfangs nicht leicht. Kundenprojekte laufen, Termine stehen, und die internen Themen drängen trotzdem. „Am Anfang dachte ich oft: Der Kunde geht vor, weil Projekte laufen müssen – aber die internen Aufgaben sind genauso wichtig. Das musste ich erst lernen.“

Was ihm dabei hilft, ist Vertrauen. „Ich bin ja nicht allein. Wenn man weiß, dass alle im Präsidium ihre Stärken einbringen und man sich gegenseitig unterstützt, dann klappt das.“

Besonders gern erinnert sich Daniel an die Gründungsphase der Stiftung:

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„Das war richtig spannend. Wir haben viel gelernt, mitgestaltet, mitgedacht und mitgeschrieben. So viele kluge Köpfe, die gemeinsam etwas aufbauen möchten – das war inspirierend.“

Was Beratung und Beteiligung verbindet

Für Daniel ist klar: Beratung und Beteiligung folgen demselben Prinzip. „Es geht in beiden darum, Dinge besser zu machen. Ich meckere natürlich auch mal gerne. Aber ich scheue auch nicht davor zurück, Dinge anzupacken und zu verändern.“

Dieser Satz zieht sich wie ein roter Faden durch sein Tun. Ob im Kundenprojekt, in internen Prozessen oder in der Organisation selbst – Daniel ist jemand, der hinschaut, Verantwortung übernimmt und Lösungen sucht.

„Am Ende profitieren wir alle davon, wenn wir unser Arbeitsumfeld aktiv gestalten“, sagt er. „Ich will, dass wir uns als Team wohlfühlen – und dazu kann ich selbst einen Teil beitragen.“

Zwischen Teamgeist und Wachstum

Wenn Daniel über Arineo spricht, leuchten seine Augen. „Wir sind ein unglaublich offener Haufen. Wenn jemand neu dazukommt, wird er sofort aufgenommen.“ Er mag dieses Miteinander, das geprägt ist von Vertrauen und Offenheit – weiß aber auch, dass Wachstum neue Herausforderungen mit sich bringt. „Wir sind schnell gewachsen – das bringt Veränderungen. Früher, in der Corona-Zeit, war es so: Krise kommt, alle zucken zusammen, aber auch alle rücken zusammen. Dieses Zusammenrücken fehlt mir manchmal heute. Da müssen wir wieder hin.“
Seine Worte klingen weder nostalgisch noch kritisch – eher nach jemandem, der gestalten will. Der weiß, dass Veränderung dazugehört, aber auch, dass man Gemeinschaft immer wieder bewusst pflegen muss.

Verantwortung – ganz selbstverständlich

Verantwortung ist für Daniel kein großes Wort, sondern gelebter Alltag. „Jede:r von uns übernimmt jeden Tag Verantwortung. Das ist nichts, was man sich auf die Fahne schreiben muss.“ Für ihn zählt das Tun, nicht das Etikett.

„Ich bin sicher nicht für alles geeignet – aber wenn ich was sehe, wo ich helfen kann, dann mach ich das. Warum auch nicht?“

Was Daniel antreibt, ist eine Mischung aus Pragmatismus und Freude am Gestalten. „Gas geben – aber Spaß dabei haben“, sagt er. „Es bringt ja nichts, sich kaputtzuarbeiten. Aber genauso wenig, sich zurückzulehnen. Machen, gestalten, mit Freude – das ist für mich der Weg.“

Fazit

Daniels Haltung zeigt, dass Beratung und Beteiligung keine Gegensätze sind – sondern zwei Seiten derselben Haltung: Verantwortung übernehmen, Dinge besser machen, gemeinsam wachsen. Zwischen Projekten, Präsidiumssitzungen und Alltag lebt er genau das, was Arineo besonders macht – Selbstorganisation mit Herz und Verstand.

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