Warum hast du dich für eine Ausbildung zur Anwendungsentwicklerin entschieden?
Joy: Seit meiner Jugend begeistere ich mich für Computerspiele und verbringe auch heute noch einen Teil meiner Freizeit damit. Für eine Ausbildung zur Anwendungsentwicklerin habe ich mich entschieden, weil ich wissen wollte, wie das alles technisch funktioniert. Zudem fand ich es sehr interessant, mehr darüber zu lernen, wie die verschiedenen Programmiersprachen aufgebaut sind und funktionieren.
Deine Ausbildung hast du inzwischen abgeschlossen. Was machst du heute?
Joy: Ich arbeite im Bereich Customer Experience*. Dort werden für Kundenunternehmen individuelle digitale Systeme wie Online-Shops, Verwaltungstools für Warenwirtschaftssysteme oder Tools für das Kundenmanagement entwickelt. Diese erstellen wir in meinem Bereich auf Basis von Microsoft-Technologien. Während meiner Ausbildung bin ich nach und nach in den Bereich hineingewachsen und konnte Schritt für Schritt Aufgaben in Kundenprojekten übernehmen. Darauf wurden wir in unserer Ausbildungszeit sehr gut vorbereitet . Zu Beginn der Ausbildung habe ich mit meinen Mitauszubildenden einen Test-Onlineshop gebaut. Dieser sollte von den Nutzer:innen leicht zu bedienen und visuell ansprechend sein. Im zweiten Lehrjahr wenden wir dieses erworbene Wissen bereits in internen Projekten und im dritten Lehrjahr in Kundenprojekten an. Meine kreative Stärke kann ich in meinem heutigen Aufgabenschwerpunkt auch sehr gut in den Bereichen User Interface* und User Experience* einbringen.
Wie kam es zur Erstellung der Arinauten-Grafiken?
Joy: Neben den Computerspielen erstelle ich in meiner Freizeit sehr gerne Grafiken – auf Papier und am iPad. Besonderen Spaß macht es mir, meine Ideen zum Leben zu erwecken, also neue Figuren zu erfinden und weiterzuentwickeln.
Als ich bei Arineo mit der Ausbildung begonnen hatte, gab es bereits die Figur des Arinauten. Bei dem Begriff handelt es sich um eine Kombination aus Astronaut und Arineo. Ich finde das auch ganz passend, denn Arineo ist hinsichtlich Organisationsstruktur und Inhaberschaft etwas Besonders und hat damit sozusagen ein eigenes Universum. Unsere Arinauten-Figur gab es bei meinem Start bei Arineo als physische Figur. Ich hatte dann die Idee, diese grafisch weiterzuentwickeln.
Gehört die Grafik-Erstellung zum Ausbildungsplan von Anwendungsentwickler:innen?
Joy: Nein. Doch bei Arineo können wir eigene Ideen einbringen und – wenn es kein Veto gibt – auch umsetzen. Während meiner Ausbildung konnte ich in Absprache mit der Ressourcenplanung und meinen Ausbilder:innen abgestimmte Zeiten nutzen, um an den Arinauten-Grafiken zu arbeiten. Dabei ist eine ganze Reihe an Motiven entstanden.
Die von mir erstellten Arinauten sind heute vielfältig im Einsatz: auf unserem Messestand, auf Azubi-Flyern, als Aufkleber, Give-away oder in Anzeigen. Sogar einen Comic haben wir daraus erstellt.
Welche Erfahrungen von damals helfen dir heute, deine unterschiedlichen Talente im Job zu verbinden?
Joy: Ich habe durch die Arbeit an den Zeichnungen gelernt, Aufgaben in kleine, machbare Schritte zu zerlegen. Das hilft mir heute im Job enorm: Komplexe Aufgaben werden zu vielen kleinen „Baustellen“, die ich nacheinander lösen kann. Dazu kommt meine kreative Neugier: Ich probiere gern Neues aus, schaue über den Tellerrand und mache Ideen sichtbar – erst als Skizze, dann als Prototyp, bis ich zufrieden bin. Fehler gehören dabei dazu. Wenn mal etwas daneben geht, atme ich kurz durch, lerne daraus und starte den nächsten Versuch. Auch wenn kreative Kunst und logisch-strukturiertes Programmieren auf den ersten Blick unterschiedlich wirken: Beides trainiert wichtige Fähigkeiten wie Genauigkeit, Ausdauer, Experimentierfreude und klares Denken. Du arbeitest nicht nur an einem einzelnen Skill, sondern entwickelst dich selbst weiter – und genau das hilft mir heute, meine verschiedenen Talente im Job zu verbinden.
Arbeitest du noch heute an neuen Grafiken?
Joy: Schon. Allerdings arbeite ich jetzt nicht mehr an den Arinauten. Privat erstelle ich neue Charaktere und Comics . Ich freue mich jedoch sehr, dass ich mein Talent auch bei der Arbeit nutzen konnte, und weiterhin einbringen kann. Wenn ich sehe, dass die Arinauten weiterhin für die Ausbildungs-Werbung genutzt werden und wie sie anderen Menschen Freude bereiten, macht mich das ein bisschen stolz.
FAQ
CX beschreibt, wie du eine Marke insgesamt erlebst – vom ersten Kontakt (z. B. Anzeige, Website) bis hin zu Bewerbung, Feedback und Support. Alles zusammen ergibt deinen Gesamteindruck.
UI bezeichnet die sicht- und bedienbaren Elemente einer digitalen Oberfläche – z. B. Layout, Buttons, Typografie oder Interaktionen – über die Menschen mit einer App oder Website arbeiten. Ziel ist eine klare, leicht bedienbare Gestaltung.
UX umfasst die gesamte Nutzendenerfahrung mit einem Produkt oder Service: vom ersten Eindruck über Nutzung und Support bis zur Stimmung danach. Es geht um Nutzen, Verständlichkeit, Zugänglichkeit und Zufriedenheit entlang aller Kontaktpunkte.
Kurz: UI ist das „Wie es aussieht und sich bedienen lässt“, UX ist das „Wie es sich insgesamt anfühlt und welchen Wert es stiftet“. Beide greifen ineinander: gutes UI unterstützt eine gute UX, ersetzt sie aber nicht.
Gute UI → erleichtert die Bedienung → starke UX → sorgt für einen positiven CX-Eindruck.
Beispiel: Ein verständliches Bewerbungsformular (UI) macht die Bewerbung schnell und stressfrei (UX) – und du erinnerst dich positiv an die Marke (CX).
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