Helena und Kian
8. Januar 2026
Update: 8. Januar 2026

Persönlich, mutig, authentisch: Die Jahrespräsentationen unserer Azubis

Die Jahrespräsentationen unserer Auszubildenden sind ein fester Bestandteil der Ausbildung und damit ein besonderer Moment, um sich persönlich vorzustellen, die eigene Entwicklung zu zeigen und mit Kolleg:innen in den Austausch zu gehen. Die Anforderungen sind bewusst offengehalten, damit jede Präsentation die individuelle Handschrift der Vortragenden trägt. Wir haben mit Teilnehmerin Helena Deiters aus dem zweiten Ausbildungsjahr im Bereich Anwendungsentwicklung und mit Kian Frenzel, Auszubildender im Bereich Büromanagement, zu ihren Eindrücken gesprochen.

Wie hast du den Tag der Jahrespräsentationen erlebt?

Helena: Das Vorstellen der eigenen Präsentation vor einem so großen Publikum ist immer sehr aufregend, auch wenn man das Publikum zu einem großen Teil schon kennt. Trotzdem hat mir die Vorstellung viel Spaß gemacht. Ich denke, jede:r von uns konnte konstruktives Feedback sammeln sowie Anregungen und Tipps für die Zukunft mitnehmen.

Welche Rolle spielen die Jahrespräsentationen in eurer Ausbildung?

Helena: Die Jahrespräsentationen sehe ich als große Chance für uns Azubis. Zum einen dienen sie dem Sammeln von Präsentations-Erfahrung und zum anderen dazu, sich einer größeren Gruppe an Kolleg:innen vorzustellen und eigene Erfahrungen und Leistungen aus dem vergangenen Jahr zu teilen. So werden wir im Team sichtbarer und kommen auch mit Kolleg:innen in den Austausch, mit denen wir sonst nicht so häufig zu tun haben.

Die Anforderungen sind bewusst sehr offengehalten, wie hast du das erlebt?

Helena: Das hat uns viel Freiraum gegeben, unsere Präsentationen wirklich persönlich zu gestalten. Obwohl wir am Ende alle ähnliche Inhalte hatten, sieht man in der Umsetzung die unterschiedlichen Stärken, Schwerpunkte und Persönlichkeiten. Ich finde, genau das macht die Jahrespräsentationen so spannend.

Wie lief die Vorbereitung der Jahrespräsentation ab?

Helena: Die Vorbereitung für die Jahrespräsentation ist eine der wichtigsten organisatorischen Aufgaben. Sie ist zudem sehr zeitintensiv, da wir die Präsentation mehrfach, also vor unterschiedlichem Publikum halten, um ein  möglichst umfangreiches Feedback einzusammeln. Mit jedem Feedback verfeinern wir unsere Präsentation, bis wir mit dem Ergebnis zufrieden sind. Der Zeitaufwand pro Azubi ist sehr unterschiedlich, da jede:r von uns unterschiedliche Stärken hat, beispielsweise beim Präsentieren an sich oder bei der Gestaltung der Folien.

Welche Themen wurden in den Jahrespräsentationen aufgegriffen?

Kian: Im Wesentlichen wurden Themen rund um die Programmierprojekte aufgegriffen, die im ersten Lehrjahr bearbeitet wurden. Es ging um gesammelte Erfahrungen, gemeisterte Herausforderungen und schließlich auch um die persönliche Entwicklung. Außerdem gab es in jeder Präsentation andere Schwerpunkte. Dadurch wurden immer neue Aspekte hervorgehoben, was das Zuhören spannend machte.

Gibt es ein Projekt oder Thema, dass dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Kian: Ein Projekt der Azubi-Firma ist mir besonders im Kopf geblieben. Darin haben die Azubis aus dem Bereich Customer Experience an der Erstellung eines Webshops gearbeitet. Die Azubis haben ihre Aufgaben eigenständig bearbeitet, sodass verschiedene Ergebnisse zustande kamen. 

Ich war sehr überrascht, wie unterschiedlich Aufgaben in Herangehensweise und Umsetzung in der Anwendungsentwicklung bearbeitet werden können.

Welchen Eindruck hast du von Entwicklung deiner Azubi-Kolleg:innen innerhalb des letzten Ausbildungsjahres?

Kian: Ich habe bei allen Auszubildenden gemerkt, dass sie für das brennen, was sie tun. Alle haben sich auf ihre Weise und in ihrem Tempo im ersten Jahr weiterentwickelt. Ich habe gesehen, wie meine Kolleg:innen an ihre Schwächen herangehen, wie sie sich bereits verbessert haben und bereit sind, weiter daran zu arbeiten. Ich war am Ende des Tages so begeistert von den Vorstellungen, dass ich mir in einem Gespräch mit zwei Kolleg:innen die Frage gestellt habe, warum ich nicht auch diesen Beruf gewählt habe. Der Funke ist auf jeden Fall auch auf uns Fachfremde übergesprungen (lacht).

 

Wie sah das Feedback der Kolleg:innen zu den Präsentationen aus? Kannst du Beispiele nennen?

Kian: Besonders in Erinnerung ist mir die Begeisterung der Ausbilder:innen und anderer Teilnehmenden für jede einzelne Präsentation und Vorstellung geblieben. Am Anfang jedes Feedbacks ging es zunächst um die Präsentationsweise: Wie war die Lautstärke, welche Haltung wurde eingenommen, gab es einen roten Faden? Danach folgte jeweils ein inhaltliches Feedback, das durchweg positiv war. Alle Kolleg:innen waren beeindruckt davon, welche Ergebnisse die Auszubildenden bereits in ihrem ersten Ausbildungsjahr erzielt haben. Zum Abschluss des Feedbacks kam auch noch das Foliendesign zur Sprache: Wo hätte es weniger Text gebraucht, passte die Schriftgröße, an welcher Stelle wäre ein Foto zur Veranschaulichung passender gewesen?

 

Was hast du persönlich aus der Jahrespräsentationen mitgenommen?

Helena: Die Präsentationen sind für mich sowohl als Teilnehmerin als auch Präsentierende sehr spannend gewesen, denn, obwohl wir Azubis die gleichen Themen bearbeiten, findet man in der Umsetzung und Gestaltung die Persönlichkeit der präsentierenden Azubis wieder.

Es war sehr spannend zu sehen, wie sich jede:r Einzelne in einem Jahr entwickelt hat. Ich würde sagen, dass jede Präsentation ein Highlight war.

Kian: Als Auszubildender im Büromanagement im ersten Lehrjahr habe ich mitgenommen, wie die Jahrespräsentation abläuft und was in Zukunft auf mich zukommen wird. Ich habe erfahren, worauf es bei solchen Präsentationen ankommt, und Ideen dazu entwickelt, wie ich mich in diesem Bereich weiterentwickeln kann. Außerdem habe ich mehr darüber erfahren, was meine Fachinformatik-Azubikolleg:innen tagtäglich machen und einen näheren Einblick in die Welt des Programmierens bekommen.

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Susanne Spellerberg

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