Paul Hempfing
13. Februar 2026
Update: 13. Februar 2026

Türöffner, Ratgeber, Orientierungshilfe. Betriebspraktikum Fachinformatik bei Arineo

Den passenden Beruf zu finden, ist gar nicht so einfach. Umso wertvoller ist es, schon vor der eigentlichen Berufswahl praktische Einblicke in die Arbeitswelt zu bekommen. Ein Betriebspraktikum bietet genau diese Möglichkeit: ausprobieren, Fragen stellen, den Alltag erleben. Bei Arineo erhalten Schüler:innen einen realistischen Einblick in den Berufsalltag und arbeiten an konkreten Aufgaben mit. Dabei werden sie eng durch Arineo Auszubildende begleitet. Wie das genau funktioniert, erläutert uns Paul Hempfing, Fachinformatik-Auszubildender mit Schwerpunkt Anwendungsentwicklung.

Hallo Paul, wer bist du und was machst du bei Arineo?

Paul: Ich bin Paul Hempfing, 27 Jahre alt, komme aus Rosdorf und befinde mich aktuell im zweiten Lehrjahr der Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei Arineo. Zusammen mit einem weiteren Auszubildenden betreue ich bei uns das Betriebspraktikum für Schüler:innen.

Arineo bietet ganzjährig Betriebspraktika bzw. Praktika für Schüler:innen im Bereich Fachinformatik mit Schwerpunkt Anwendungsentwicklung am Göttinger Standort an. An wen richtet sich das Angebot?

Paul: Das Angebot richtet sich an technikinteressierte Schüler:innen, die einen Einblick in den Arbeitsalltag und Aufgabenbereiche eines IT-Dienstleistungsunternehmens bekommen möchten. Gleichzeitig bietet es die Möglichkeit, bereits vorhandene Kenntnisse zu vertiefen, ganz neue Kompetenzen zu erwerben oder einfach zu schauen, inwiefern eigene Fähigkeiten und Interessen zu IT-Berufen passen.

Wie ist ein typisches Betriebspraktikum für Schüler:innen bei Arineo aufgebaut?

Paul: Zu Beginn des Praktikums stellen wir Arineo als Unternehmen vor und gehen dabei auf Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale wie unsere Kollegiale Organisation ein. Anschließend schauen wir uns gemeinsam an, welchen Kenntnisstand die jeweiligen Praktikant:innen mitbringen. Auf dieser Basis wählen wir Aufgaben aus, die zum individuellen Leistungsniveau passen.

Die Aufgaben sind in verschiedene Schwierigkeitsstufen unterteilt und können flexibel angepasst werden. Wenn jemand merkt, dass eine Aufgabe zu leicht oder zu anspruchsvoll ist, reagieren wir entsprechend. So vermeiden wir Über- oder Unterforderung und schaffen ein gutes Lernumfeld.

Mit welchen Aufgaben kommen die Praktikant:innen konkret in Berührung und wie nah sind diese an echten Projekten aus dem Arbeitsalltag?

Paul: Die Aufgaben orientieren sich stark an den Inhalten unserer Ausbildung und damit auch an typischen Tätigkeiten aus dem Arbeitsalltag.

Natürlich müssen wir bei einem zweiwöchigen Praktikum den zeitlichen Rahmen beachten. Deshalb sind viele Aufgaben vereinfacht oder thematisch fokussiert. Dennoch geben sie einen realistischen Eindruck des Arbeitsalltags von Fachinformatiker:innen wider. Dazu gehören beispielsweise kleine Programmierübungen sein, Arbeiten mit verschiedenen Tools oder Programmiersprachen, einfache Logikaufgaben sowie Einblicke in Softwareprojekte.

Welche Aufgaben übernimmst du als Azubi in der Betreuung der Schulpraktikant:innen?

Paul: Ich betreue das Praktikum zusammen mit meinem Kollegen Emil aus dem dritten Lehrjahr. Zusätzlich zu den zuvor genannten Inhalten organisieren wir Infotermine zu Themen wie Künstliche Intelligenz oder unserer kollegialen Organisation. Die Termine werden in der Regel von erfahrenen Kolleg:innen  durchgeführt und geben weitere Einblicke in unsere Arbeitsweise.

Wie bereitest du Inhalte vor und wie unterstützt du Schüler:innen, die vielleicht noch keine oder nur wenig IT-Vorkenntnisse haben?

Paul: Auch für Schüler:innen ohne Vorerfahrung haben wir passende Aufgaben vorbereitet. Unser Ziel ist es, Grundlagen der Programmierung verständlich zu vermitteln und einen ersten Zugang zur IT-Welt zu schaffen. Darüber hinaus stehen Emil und ich für Rückfragen jeglicher Art zur Verfügung.

Ein Betriebs-Praktikum soll Schüler:innen die Möglichkeit geben, sich ein eigenes Bild zu machen und herauszufinden, ob ein Beruf in der IT für sie infrage kommt.

Was lernst du selbst durch die Betreuung der Praktikant:innen zusätzlich zu deiner Ausbildung?

Paul: Man lernt, fachliche Inhalte auf unterschiedliche Weise zu erklären, weil jede Person anders lernt oder versteht. Das hilft mir, mein eigenes Wissen weiter zu vertiefen und fachlich sicherer zu werden. Außerdem macht es mir persönlich viel Freude, Wissen weiterzugeben. Im Grunde lernen beide Seiten voneinander.

Hilft dir diese Rolle auch im Hinblick auf Kommunikation, Verantwortung oder spätere Aufgaben im Berufsleben?

Paul: Definitiv! Der Umgang mit verschiedenen Menschen und Charakteren ist sehr wertvoll. Im Berufsleben arbeitet man mit vielen verschiedenen Persönlichkeiten zusammen und sammelt ganz unterschiedliche Erfahrungen, auch nicht immer positive. Je mehr man mit Menschen interagiert, desto besser lernt man, auf sie einzugehen und Inhalte verständlich zu vermitteln.

Was nehmen Schüler:innen deiner Erfahrung nach aus dem Praktikum bei Arineo mit – fachlich, aber auch persönlich?

Paul: Neben den fachlichen Einblicken ist das Praktikum für viele der erste Kontakt mit der Arbeitswelt. Ich habe beobachtet, dass viele zum Ende eines Praktikums deutlich selbstbewusster auftreten als zu Beginn. Das anfängliche Zögern legt sich schnell, sobald sie sich sicherer fühlen. Und umso schöner ist es für uns, wenn wir unseren Praktikant:innen einen positiven Eindruck unserer Arbeit und der IT-Welt mitgeben können.

Für wen eignet sich das Praktikum besonders und was sollten interessierte Schüler:innen mitbringen?

Paul: Grundsätzlich eignet sich das Praktikum für alle, die sich für Technik interessieren, unabhängig von Vorkenntnissen.

Ein Praktikum sollte einen ehrlichen Einblick in den Beruf und die Arbeitswelt geben. Besonders schön ist es für uns, wenn sich Praktikant:innen aufgrund ihrer Erfahrungen später für eine Fachinformatik-Ausbildung entscheiden und sich bei uns bewerben. Doch selbst, wenn jemand am Ende feststellt, dass dieser Weg nicht der richtige ist, war das Praktikum aus meiner Sicht erfolgreich.

Betriebspraktikum Fachinformatik bei Arineo – auf einen Blick

Zielgruppe

Schüler:innen mit Interesse an IT und Informatik, unabhängig von Vorkenntnissen

Bereich

Fachinformatik mit Schwerpunkt Anwendungsentwicklung

Zeitraum

Ganzjährig möglich, ideal für Schul- und freiwillige Praktika

Dauer

In der Regel zwei Wochen (nach Absprache)

Inhalte

  • Grundlagen der Programmierung
  • Einblicke in den Arbeitsalltag eines IT-Unternehmens
  • Aufgaben angelehnt an echte Tätigkeiten aus der Ausbildung
  • Themen wie Künstliche Intelligenz und moderne Arbeitsweisen

Betreuung

Persönlich begleitet durch zwei Auszubildende, unterstützt von erfahrenen Kolleg:innen

Ziel des Praktikums

Orientierung geben, Interesse fördern und einen realistischen Eindruck vom Beruf Fachinformatiker:in vermitteln.

Kontakt

Für weitere Infos und Fragen: Bianca Altergott

Anmeldung

Über E-Mail an bewerbung@arineo.com inkl. Motivationsschreiben.

Susanne Spellerberg

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