Robotik Workshop 2026
2026年9月18日
Update: 2026年9月16日

Wenn aus Azubis Workshop-Leiter werden

Verantwortung übernehmen, eigene Ideen einbringen und ein Projekt von der Planung bis zur Umsetzung begleiten – all das gehört bei uns schon während der Ausbildung dazu. Michael Krabbes und Lukas Schild, Fachinformatik-Auszubildende mit Schwerpunkt Daten- und Prozessanalyse, haben im Rahmen eines Robotik-Workshops am Felix-Klein-Gymnasium einen Workshop für 24 Grundschülerinnen aus zwei Schulen geplant und durchgeführt. Im Interview erzählen sie, welche Aufgaben sie haben, was sie dabei gelernt haben und warum solche Projekte ihre Ausbildung so besonders machen.

Wie kam es dazu, dass ihr einen Robotik-Workshop für Grundschülerinnen geplant und durchgeführt habt?

Michael: Die Idee entstand aus der Zusammenarbeit mit den Robotikfreunden e.V., die sich dafür einsetzen, Kinder früh für Technik zu begeistern. Als die Anfrage kam, ob wir einen Robotik-Workshop für Grundschülerinnen am Felix-Klein-Gymnasium übernehmen wollen, mussten wir nicht lange überlegen. Für uns war das die perfekte Gelegenheit, unser Wissen aus der Ausbildung weiterzugeben – und gleichzeitig Mädchen für IT und Technik zu begeistern.

 

Welche Aufgaben habt ihr bei der Planung und Vorbereitung übernommen?

Lukas: Wir haben das gesamte Konzept selbst entwickelt: vom Ablauf hin zu den einzelnen Aufgaben für die Kinder. Das Material wurden dabei von den Robotikfreunden e.V. bereitgestellt. Eine besondere Herausforderung war es, Robotik so zu erklären, dass auch Grundschülerinnen ohne Vorkenntnisse mitkommen und gleichzeitig Spaß haben. Auch die Organisation vor Ort und die Aufteilung der Gruppen lag in unserer Hand – so haben wir gelernt, ein Projekt wirklich von A bis Z zu denken.

Wie viel Verantwortung durftet ihr während des Projekts übernehmen?

Michael: Wir hatten von Anfang an die volle Verantwortung – und das war auch genau so gewollt. Natürlich konnten wir jederzeit Rücksprache halten, aber die Entscheidungen lagen bei uns. Diese Eigenverantwortung ist etwas, das die Ausbildung bei Arineo besonders macht: Man wird nicht nur angeleitet, sondern darf wirklich gestalten. Das gibt einem ein ganz anderes Selbstvertrauen.

Was macht eigentlich ein:e Projektleiter:in?

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Projektleiter:innen sorgen dafür, dass aus einer Idee ein erfolgreiches Projekt wird. Sie planen den Ablauf, koordinieren Aufgaben, behalten Termine im Blick und stimmen sich mit allen Beteiligten ab. Außerdem treffen sie Entscheidungen, lösen Herausforderungen und stellen sicher, dass das Projekt sein Ziel erreicht.

Auch unsere Auszubildenden übernehmen schon früh Verantwortung für kleinere Projekte. Dabei lernen sie Schritt für Schritt, wie man Aufgaben organisiert, im Team zusammenarbeitet und Projekte erfolgreich umsetzt – Fähigkeiten, die sie später im Berufsalltag täglich brauchen.

Maike Thöle, Recruiting Specialist

Wie lief der Workshop ab und womit haben die Mädchen gearbeitet?

Lukas: Die 24 Mädchen aus zwei Schulen haben mit gearbeitet. Damit konnten sie die von uns vorgeschlagenen Roboter bauen und anschließend selbst programmieren. Wir haben sie Schritt für Schritt durch die ersten Befehle geführt, bis die Roboter sich tatsächlich bewegt haben. Das Schöne daran: Die Mädchen haben spielerisch erlebt, wie aus ein paar Bausteinen und etwas Code etwas Lebendiges wird.

Was ist Lego Spike Prime?

LEGO SPIKE Prime ist ein Robotik- und Lernsystem von LEGO Education, mit dem Kinder und Jugendliche eigene Roboter bauen und programmieren können. So lernen sie spielerisch die Grundlagen von Technik, Informatik und Programmierung kennen.

Was hat euch während des Workshops besonders beeindruckt?

Michael: Am meisten beeindruckt hat uns, wie schnell und mutig die Mädchen an die Sache herangegangen sind. Es gab keine Berührungsängste – im Gegenteil, sie haben experimentiert, ausprobiert und sich riesig gefreut, wenn ihr Roboter endlich gemacht hat, was er sollte. Diese Begeisterung war wirklich ansteckend. In solchen Momenten merkt man, warum sich der Aufwand lohnt.

 

Was habt ihr persönlich aus dem Projekt für eure Ausbildung mitgenommen?

Lukas: Wir haben gelernt, dass IT nicht nur am Bildschirm passiert, sondern auch viel mit Kommunikation und Vermitteln zu tun hat. Ein komplexes Thema so zu erklären, dass es ein Kind versteht, ist eine echte Herausforderung – und hilft auch im Berufsalltag enorm, da wir viel im Austausch mit Kolleg:innen wie auch Kund:innen sind. Außerdem haben wir gemerkt, wie viel Spaß es macht, ein eigenes Projekt zu verantworten. Genau diese Mischung aus Technik, Eigenverantwortung und echtem Praxisbezug macht die Ausbildung bei Arineo aus.

 

Was würdet ihr Jugendlichen mitgeben, die überlegen, eine Ausbildung im IT-Bereich zu machen?

Lukas: Trau dich – auch wenn du noch keine Vorerfahrung hast! IT ist viel vielseitiger und kreativer, als die meisten denken, und man wächst mit jeder Aufgabe.

Michael: Bei Arineo bekommt man früh die Chance, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen. Und genau das ist es, was die Ausbildung so spannend macht.

Mehr Eindrücke

FAQ: Projektleitung in der Ausbildung

Ja. Unsere Auszubildenden arbeiten früh an echten Projekten mit und übernehmen – je nach Ausbildungsstand – zunehmend Verantwortung für Planung, Organisation und Umsetzung. Dabei stehen ihnen erfahrene Kolleg:innen jederzeit unterstützend zur Seite.

Viele Aufgaben im späteren Berufsalltag erfordern Organisationstalent, Kommunikation und den Blick für Zusammenhänge. Wer bereits während der Ausbildung Projekte plant und begleitet, entwickelt diese Kompetenzen von Anfang an praxisnah.

Neben fachlichem Wissen stärken sie unter anderem ihre Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamarbeit, Organisationskompetenz und den sicheren Umgang mit Kund:innen und Kolleg:innen.

Nein. Viel wichtiger sind Neugier, Lernbereitschaft und die Motivation, Verantwortung zu übernehmen. Alles Weitere lernst du Schritt für Schritt während deiner Ausbildung.

Klingt spannend?

Dann wäre eine Fachinformatik-Ausbildung mit Schwerpunkt Daten- und Prozessanalyse vielleicht auch etwas für dich.

Susanne Spellerberg

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