Arineo steigert Umsatz um 42 Prozent

Der Göttinger IT-Dienstleister erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 31,73 Millionen Euro – und damit ein Plus von 9,32 Millionen im Vergleich zum Vorjahr. Auch im Bereich Recruiting kann das Unternehmen auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken: die Belegschaft wuchs um fast 20% auf 280 Mitarbeitende weltweit.

Die Arineo Gruppe setzt ihr rasantes Wachstum fort und zieht eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2021: Sie steigerte ihren Umsatz um knapp 42 Prozent auf 31,73 Millionen Euro. 2020 hatte die Gruppe einen Umsatz von 22,41 Millionen Euro verbucht. „Das Plus liegt wieder deutlich über unseren ambitionierten Planungen. Unser Ziel war, 2021 ein Umsatzwachstum von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu realisieren“, erklärt Dr. Marko Weinrich, Sprecher der Geschäftsführung des jungen Göttinger Unternehmens.

Die positive Bilanz spiegelt sich auch in der Bonität des Unternehmens wider. Im Februar bescheinigte die Creditreform Braunschweig Göttingen Bruns & Harland GmbH & Co. KG der Arineo GmbH mit der Verleihung des Creditreform Bonitätszertifikats (CrefoZert) eine ausgezeichnete Bonität. Damit gehört Arineo zu den zwei Prozent der wirtschaftlich relevanten Unternehmen in Deutschland, die die strengen Kriterien der Zertifizierungsstelle erfüllen.

Da das Unternehmen für die Sicherung seiner Zukunft und sein geplantes Wachstum nicht die gesamte EBIT-Marge benötigt, wurde das Betriebsergebnis 2021 auf 10 Prozent vom Umsatz begrenzt. „In unserer Branche ist eine EBIT-Marge von 3 bis 7 Prozent üblich“, so Weinrich. „Also haben wir entschieden, unsere EBIT-Marge künstlich zu begrenzen und unsere Mitarbeitenden am Erfolg teilhaben zu lassen.“ Dauerhaft bestrebt das Unternehmen ein jährliches Umsatzwachstum von rund 10 Prozent im langjährigen Mittel an – für 2022 sei jedoch noch einmal ein höheres Umsatzwachstum auf mindestens 36 Millionen Euro geplant.

Um diese Pläne zu realisieren, muss das Unternehmen personell weiterwachsen. Ende 2021 beschäftigte die Arineo Gruppe 280 Mitarbeitende, fast 20 Prozent mehr als im Dezember des Vorjahres. „Zum Vergleich: in der IT-Dienstleistungsbranche ist laut Bitkom ein Wachstum von 3,9 Prozent üblich“, führt Weinrich aus. Allerdings reiche auch dieser Erfolg nicht aus, um alle Kundenanfragen des Unternehmens zu bedienen. Das Unternehmen setzt daher stark auf Ausbildung und bietet seiner Belegschaft vielfältige Möglichkeiten, von zu Hause, mobil oder an einem der vierzehn Standorten weltweit zu arbeiten. Raum für das geplante Wachstum ist gesichert: das Unternehmen hat im Januar ein Baugrundstück am Maschmühlenweg erworben. Der Bau eines ersten Bürogebäudes mit mindestens 5.000 Quadratmetern Nutzfläche soll im Spätsommer 2022 beginnen. Ende 2023 sollen die dann voraussichtlich 200 Mitarbeitenden des Göttinger Standortes ihre neuen Büros einweihen können.