Arineo setzt Wachstum in hohem Tempo fort

Göttinger IT-Unternehmen meldet 44 Prozent Umsatzzuwachs im ersten Halbjahr 2021 / 50 neue MitarbeiterInnen / Zwei Forschungsprojekte.

Die Arineo Gruppe wächst weiter: Im ersten Halbjahr 2021 hat das IT-Unternehmen mit Sitz in Göttingen seinen Umsatz um 44 Prozent auf 15,03 Millionen Euro gesteigert. Im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres hatte der Umsatz noch 10,41 Millionen Euro betragen und dabei bedingt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie um rund eine Million Euro unter der ursprünglichen Planung gelegen. Wären im Vorjahr die Umsatzziele mit 11,41 Millionen Euro erreicht worden, hätte das Wachstum in den ersten sechs Monaten diesen Jahres noch immer mehr als 32 Prozent betragen. Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet Arineo eine Umsatzsteigerung auf über 30 Millionen Euro von 22,94 Millionen Euro im Jahr 2020.

Parallel zur finanziellen Entwicklung stieg auch die Zahl der Mitarbeiter stark an: In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden über 50 neue Mitarbeiter eingestellt, zum Jahresende wird die Gesamtmitarbeiterzahl voraussichtlich mehr als 300 betragen. Zum Vergleich: In dieses Jahr war Arineo mit fast 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gestartet.

„Wir sehen dieses erfreuliche Wachstum auch als Beleg für die Struktur und die Strategie der Arineo GmbH“, sagt Arineo-Geschäftsführer Dr. Marko Weinrich. Heute ist das im Besitz der Mitarbeiter:innen befindliche Unternehmen bereits an dreizehn Standorten tätig und sowohl bei Microsoft als auch bei SAP als offizieller Gold-Partner gelistet. „Auch unser Ertrag ist erfreulich gewachsen“, so der Geschäftsführer weiter: „Die EBIT-Rendite liegt relativ zum Umsatz im deutlich zweistelligen Prozentbereich und erlaubt somit die weitere Investition in starkes Mitarbeiter- und Umsatzwachstum.“

Ein Schwerpunkt in der zukünftigen Arbeit von Arineo wird neben dem Ausbau der Betreuung von Kunden in ganz Europa und China in der Forschung liegen:  Dazu hat das IT-Unternehmen zwei Forschungsprojekte zur Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) aufgesetzt. Im März hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung entschieden, diese Projekte zu fördern. „In den kommenden vier Jahren werden wir erforschen, wie durch den Einsatz künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernens ,schlaue’ Algorithmen entwickelt werden können“, so Dr. Marko Weinrich. „Mit diesen Tools werden Unternehmen unterschiedliche Aspekte ihrer Arbeit dann einfacher, effizienter und fehlerfreier gestalten können.“ Das Forschungsvolumen für beide Projekte beträgt 2,1 Millionen Euro, das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt diese Arbeit mit mindestens 0,5 Millionen Euro.